Mehrere Probleme wurden in Samba identifiziert, der SMB/CIFS-Datei- und Druck-Server-Implementierung für GNU/Linux.
Bei der Übersetzung von SIDs zu/von Namen unter Verwendung der lokalen Benutzer- und Gruppenliste von Samba, kann ein logischer Fehler im internen Sicherheitsstack von smbd während eines Übergangs zum Benutzer root anstatt dem nicht-root-Benutzer auftreten. Der Benutzer ist dann in der Lage, temporär SMB/CIFS-Protokoll-Operationen als Benutzer root auszuführen. Dieses Zeitfenster kann es dem Angreifer erlauben, zusätzliche Mittel zu etablieren, um root-Zugang zum Server zu erlangen.
Verschiedene Fehler in Sambas NDR-Bearbeitung könnten einem Benutzer erlauben, speziell erzeugte MS-RPC-Anfragen zu senden, die den Heap-Speicher mit benutzerdefinierten Daten überschreiben.
Nichtgeschützte Benutzereingabeparameter werden als Argumente an /bin/sh übergeben, was eine entfernte Kommandoausführung ermöglicht.
Für die Stable-Distribution (Etch) wurden diese Probleme in Version 3.0.24-6etch1 behoben.
Für die Testing- und Unstable-Distributionen (Lenny bzw. Sid) wurden diese Probleme in Version 3.0.25-1 behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihr samba-Paket zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.